Region Südkärnten

Ab Ferlach können Sie der Drau durch Südkärnten bis zur slowenischen Grenze folgen. Geprägt sind die Etappen von herrlichen Ausblicken auf die Karawanken, genussvollen Stopps entlang des Flusses und einigen Ausflugszielen für Groß und Klein. Dabei verändert sich die Landschaft rund um den Fluss immer wieder. Während die Drau nach Ferlach nach schmal, dicht bewachsenem Ufer und ein paar Kurven geprägt ist, wird sie ab der Annabrücke immer breiter und geradliniger. In Völkermarkt zeigt sich das Gewässer als ruhiger Stausee mit endlos scheinenden Weitblicken und direktem Cityanschluss. Je weiter die Drau in den Süden kommt, desto näher rücken Hügel und Berge an das Flussufer heran. Paddler tauchen von der Weite wieder ein in ein dichtes Grün, umgebend von idyllischen Dörfchen und unvergesslichen Naturerlebnissen.

Etappe 9 führt Sie von der Büchsenmacherstadt Ferlach im Rosental bis nach Seidendorf in Südkärnten, wo Sie sich in einem Altarm der Drau direkt am Ufer mit einem Kaffee auf der sonnigen Terrasse verwöhnen können. Bis dorthin heißt es jedoch tief eintauchen in die Natur und viele meditative Paddelschläge setzen. Unterwegs werden Sie sicher das eine oder andere tolle Panoramabild vom Fluss und den Karawanken knipsen.

Die nächste Etappe ist wieder etwas für die gemütlichen Genusspaddler. Denn von Seidendorf geht es direkt auf den Völkermarkter Stausee, wo das Treiben am Wasser durchaus recht lebendig ist. Fischer werfen ihre Angeln in den Fluss, verschiedene Boote tuckern umher und Wasservögel lassen sich in Ufernähe nieder. Da diese Etappe etwas kürzer ist, bleibt danach noch genügend Zeit, um die Gegend zu erkunden und einen Ausflug zu machen.

9

Ferlach - Seidendorf/Tainach

Schwierigkeit: leicht | Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend | Distanz: 21,9 km | Dauer: 5,0 – 6,0 Stunden

Etappe 9
Ferlach - Seidendorf/Tainach

Schwierigkeit: leicht
Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend
Distanz: 21,9 km
Dauer: 5,0 – 6,0 Stunden

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Weite Landschaften, dichte Wälder und imposante Felsen der Karawanken: Naturliebhaber schätzen die Ruhe und natürliche Schönheit dieser Etappe. Der Einstieg befindet sich nach dem Kraftwerk Ferlach am rechten Flussufer. Hier startet die Etappe 9 und führt ca. 22 km bzw. 5 bis 6 Stunden lang durch Linsendorf über das Kraftwerk Annabrücke bis nach Seidendorf. Ruhig und gemächlich ist der Fluss in diesem Bereich. Ganz nah das naturbelassene Ufer. Nur ab und zu taucht am Horizont eine Brücke auf, ansonsten sind Paddler im ruhigen Grün unterwegs und können ausgedehnte Ausblicke genießen. Nach dem Kraftwerk Annabrücke geht es gemütlich weiter bis nach Seidendorf/Tainach. Dort befinden sich geeignete Aus- bzw. Einstiegstellen am linken Flussufer. Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend.

Draukraftwerk

Die Sicherheitszone vor und nach den Kraftwerken beträgt 300m. Die Sicherheitszone ist ausnahmslos einzuhalten, bei geöffneten Schleusen herrscht hier Lebensgefahr! 

Nicht vergessen, die Drau ist beim Kraftwerk Annabrücke am linken Flussufer zu verlassen. Die Staustufe muss hier umgangen werden. Kurz nach dem Kraftwerk, darf das Boot wieder ins Wasser und es geht gemütlich weiter. Mit einem speziellen Bootswagen, den Sie von uns am Anfang der Etappe bekommen, ist der Transport vom Boot, Kanu, Kajak oder SUP kein Problem. Die Ein- und Ausstiegsstellen sind markiert.

Rastplatz

Wer zwischendurch seine Energie wieder aufladen möchte, findet auf der Strecke einige gemütliche Rastplätze. Gleich nach der Einstiegstelle liegt die Äschenrast auf der rechten Seite flussabwärts. Ebenfalls rechter Hand können Sie bei der Valentinsfähre oder beim Rastplatz Hafen Glainach anlegen. Bei St. Margareten befindet sich der Campingplatz Camping Rosental ROZ. In Linsental können Sie am linken Flussufer anlegen und sich dort ein wenig stärken sowie beim Linsendorfer See entspannen. Nach dem Kraftwerk Annabrücke gibt es linker Seite noch einmal die Möglichkeit Rast zu machen, um für die Strecke bis nach Seidendorf gewappnet zu sein.

Übernachtung & Kulinarik

Für Übernachtung und Kulinarik stehen auf der Etappe einige Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung. Restaurant und Kinderparadies warten im Camping Rosental ROZ. Urig-gemütlich hingegen geht es in der Mostschenke in Linsendorf und im Gasthof Annabrücke am linken Ufer bei der Brücke zu. Feinschmecker und Liebhaber von aussichtsreichen Terrassen kehren bei Fishery Steffan ein, rechts in einem Altarm der Drau. Der heimische Fisch schmeckt hier wunderbar! Alternativ gibt es in der Nähe viele kleinere Pensionen und Ferienwohnungen.

Camping Rosental ROZ I Mostschenke LinsendorfGasthof Annabrücke I Fishery Steffan I Erlebnisbauernhof Pension Waschnig I Ferienwohnung Silvia Kuchling I Ferienwohnung Annemarie I Pension Miklautz I Ferienwohnung Milbrandt

Ausflugsziele & Tipps

Das Ausflugshighlight in der Region ist der Klopeiner See mit seinem herrlich warmen Badewasser, den vielen Seerosen und der mediterran, türkisen Farbe. Auch außerhalb der Badesaison können Sie hier herrlich der Promenade entlang flanieren oder gemütlich einen Kaffee am Ufer trinken. Rund um den See sind zahlreiche Hotels und Restaurants zu finden. Zudem bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Rad fahren. Richtig auspowern können sich Groß und Klein in der Walderlebniswelt. Einen Einblick in die spannende Tierwelt gibt es im Vogelpark Turnersee. Wer nach der Kanutour genug von Natur hat, besucht die alte Herzogsstadt Völkermarkt. Die kleine Einkaufsstadt bietet sich für einen gemütlichen Bummel mit Kaffeestopp oder Restaurantbesuch an.

Freizeitanlagen Walderlebniswelt I Vogelpark Turnersee I Paintballarena I Völkermarkt I Klopeiner See I Valentinsfähre

 

10

Seidendorf/Tainach - Dullach/Edling

Schwierigkeit: leicht | Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend | Distanz: 15,5 km | Dauer: 3,5 – 4,0 Stunden

Etappe 10
Seidendorf/Tainach - Dullach/Edling

Schwierigkeit: leicht
Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend
Distanz: 15,5 km
Dauer: 3,5 – 4,0 Stunden

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Während die vorherigen Etappen durch viele meditative Paddelschläge geprägt waren, wird es am Völkermarkter Stausee wieder ein wenig lebendiger. Doch zuerst heißt es langsam am Fluss ankommen. Sie steigen in Seidendorf ein und paddeln von dort das erste Stück durch ein grünes Naturparadies. Hier ist der Fluss schmal und das naturbelassene Ufer ganz nah. Aber mit jedem zurückgelegten Kilometer öffnet sich der Fluss – er verbreitert sich zum Völkermarkter Stausee. Sie können die Landschaft aus Weitwinkelperspektive erleben. Am Ufer entdecken Sie kleine Häfen, herrschaftliche Burgen und verträumte Dörfer mit Kirchlein, umrahmt von den Bergen im Süden. Immer wieder kommt Ihnen ein kleineres Boot, ein Fischer oder Wasservögel entgegen. Unter der Brücke hindurch sind Sie dann schon fast am Ziel. Die Etappe endet vor dem Kraftwerk Edling, am linken Flussufer beim Hafen Dullach, direkt unter der alten Herzogsstadt Völkermarkt. Je nachdem, ob Sie schnurstracks geradeaus fahren oder einen Zickzackkurs über den Stausee einlegen, brauchen Sie für diese rund 16 Kilometer lange Etappe 3,5 bis 4 StundenGewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend.

Draukraftwerk

Die Sicherheitszone vor und nach den Kraftwerken beträgt 300m. Die Sicherheitszone ist ausnahmslos einzuhalten, bei geöffneten Schleusen herrscht hier Lebensgefahr! 

Am Ende der Etappe befindet sich das Kraftwerk Edling. Hier können Sie entweder beim Hafen Dullach oder kurz danach ebenfalls auf der linken Flussseite das Wasser verlassen um dann nach dem Kraftwerk wieder linker Hand einzusteigen und die Fahrt gemütlich fortzusetzen. Mit einem speziellen Bootswagen, den Sie von uns am Anfang der Etappe bekommen, ist der Transport vom Boot, Kanu, Kajak oder SUP kein Problem. Die Ein- und Ausstiegsstellen sind markiert.

Derzeit ist beim Hafen Dullach unser Endpunkt. Freuen Sie sich auf 2021 – dann wird der Drau Paddelweg bis nach Lavamünd verlängert.

Rastplatz

Nach dem Start in Seidendorf finden Sie den Rastplatz beim Hafen Schreckendorf rechter Hand. Vom Hafen Dullach II können Sie das Schloss Neudenstein erkunden. In St. Lorenzen können Sie anlegen und im Völkermarkter Stausee baden und die Natur genießen. Beim Völkermarkter Hafen angekommen gibt es einige Möglichkeiten sich zu stärken und die Stadt zu erforschen, bevor es wieder weiter geht bis zum Etappenende beim Hafen Dullach.

Hafenrast Schreiber

Übernachtung & Kulinarik

Kulinarisch sind Sie auf dieser Etappe gut versorgt. Vor allem auch rund um den Endpunkt in Völkermarkt finden Sie zahlreiche Gasthäuser und Restaurants. Hier wird noch traditionell gekocht mit regionalen Produkten. Also planen Sie ruhig Zeit für einen Stopp ein und belohnen Sie sich für das Paddeln über den Stausee. Wer möchte, findet in der Region gute Pensionen, Hotels und Campingplätze zum Übernachten.

Gasthof Karawankenblick I Pension Müller I Gasthof Waldwirt I Landhaus Elisabeth I Stausee Camping I Buschenschank Blumenhof

Ausflugsziele & Tipps

Schon aus der Ferne ist auf der Nordseite auf einem Felshügel das Schloss Neudenstein zu sehen. Von den Einheimischen wird es aufgrund seines Aussehens auch manchmal als das „schwarze Schloss“ bezeichnet. Rund um das Schloss lassen sich einige kleine Wanderungen unternehmen, zum Beispiel in das Naturschutzgebiet. Von oben haben Sie einen wunderbaren Ausblick hinunter auf den Stausee. Naschkatzen kehren bei der Biohonigmanufaktur beim Klopeiner See ein und nehmen Gutes aus der Region nach Hause mit. Auch der Klopeiner See bietet viele Freizeit- und Genussmöglichkeiten. Charmantes Altstadtflair erwartet Sie bei einem Bummel durch Völkermarkt.

Burg Schloss Neudenstein I Honigmanufaktur Klopeinersee I Völkermarkt I Klopeiner See

 

11

Dullach/Edling - Lavamünd

!!!AB 2021!!! | Schwierigkeit: leicht | Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend | Distanz: 22,7 km | Dauer: 4 – 4,5 Stunden

Etappe 11
Dullach/Edling - Lavamünd

!!!AB 2021!!!
Schwierigkeit: leicht
Gewässer: sehr leicht fließend, im Staubereiche stehend
Distanz: 22,7 km
Dauer: 4 – 4,5 Stunden

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Freuen Sie sich auf 2021 – dann wird der Drau Paddelweg bis nach Lavamünd verlängert.

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