Draupaddelweg: Naturerlebnis FÜR Genießer

Von Oberdrauburg bis Spittal an der Drau mit dem Kanu oder SUP paddeln. Angekommen im Oberdrautal, wo die Drau nicht schnell, sondern mit gemütlichen 10 bis 15 km/h dahinfließt, fängt der Tag im Kanadier, Kajak oder auch auf dem Stand Up Paddle Board an. Begeben Sie sich auf eine gemeinsame Reise mit der ganzen Familie, Ihren Kollegen oder der Schulklasse und erleben Sie die Natur des Drauflusses so, wie Sie sie noch nie zuvor zu Gesicht bekommen haben. Aufgrund der geographischen Lage sind die Kombinationsmöglichkeiten vielfältig. Mit anderen Aktivitäten wie dem Wandern, Radfahren, Baden, Fischen, der Schifffahrt und kulturellen, geschichtlichen und Abenteuer-Ausflugszielen wird Ihre Tour besonders spannend und abwechslungsreich.

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Oberdrauburg - Greifenburg

Schwierigkeit: leicht | Distanz: 18,3 km | Dauer: 2 - 3 Stunden

Hier zwischen der Kreuzeckgruppe im Norden und den Gailtaler Alpen im Süden befindet sich der Startpunkt der ersten Etappe des Draupaddelweges: beim Bahnhof Oberdrauburg. Das Wasser ist kühl und an dieser Stelle nicht tief, die Fließgeschwindigkeit ermöglicht einen gemütlichen Einstieg. Mit 10 bis 15 km/h begeben Sie sich auf Ihre Drau-Safari zwischen den Gailtaler Alpen und dem Naturpark WeissenseeGewässer: 100 % fließend.

Rastplatz

Auf halbem Weg zwischen Oberdrauburg und dem ersten Etappenziel Greifenburg bietet Ihnen die Drauoase Dellach östlich der Draubrücke einen schönen Rastplatz. Die Kanus liegen sicher am Ufer, während Sie die Aussichtsplattform am Turm oder den Grillplatz nutzen. Wenige Meter von der Drauoase entfernt befindet sich außerdem der Campingplatz am Waldbad. Hier finden Sie ein Restaurant und eine Snack Bar. Gelegentlich trifft man an der Drauoase Radfahrer, die auf dem Drauradweg unterwegs sind.

Ausflugsziele

Beim Drautal Canyoning tauchen Sie zwischen Felsformationen und kristallklarem Wasser in ein aufregendes Schluchting-Abenteuer. Zwischen Oberdrauburg und Dellach gelegen befindet sich das Kräuterdorf Irschen, wo Ihnen die Kräuterfrauen in Irschen alles über die Aromen und Heilkräfte der Kräuter erzählen können. Über den Wasserweg in Greifenburg, welcher über die atemberaubende Gnoppnitzklamm führt, gelangen Wanderer zum 1995 eröffneten Bergbauernmuseum in Gnoppnitz, das von Mitte Mai bis Ende September besucht werden kann. Eine andere Art von Oberdrauburg die Drau zu bereisen, ist eine Drausafari mit der historisch nachgebauten Drauplätte. 

Sehenswertes

Übernachtung & Kulinarik

Wellness für den Gaumen finden Sie in zahlreichen Restaurants und Gasthäusern. Kärntner Hausmannskost, Wildgerichte, Forellen aus eigener Zucht und regionale Spezialitäten wie den Gailtaler Almkäse oder im Holzofen gebackenes Bauernbrot bieten die Wirte mitten in der Naturarena des Oberen Drautales. Wer eine Pause einlegen und erst am nächsten Tag weiterpaddeln möchte, findet in Dellach einen Campingplatz und gemütliche GasthöfeRestaurants und Hotels. Diese finden Sie auch in unserer Draupaddelweg-Etappen Karte.

Tipps

Golfen

Warum nicht die Etappen am Fluss mit anderen Aktivitäten wie einem Tag auf dem Golfplatz verbinden? Einige Flusskilometer weiter punktet die Gemeinde Berg im Drautal mit den abwechslungsreichen Fairways am 9-Loch-Golfplatz Drautal/ Berg. Günstige Tages-Greenfees und Familien-Greenfees lassen hier das Golferherz höher schlagen. Für die Übernachtung stehen zahlreiche Hotels und Gasthöfe zur Verfügung, die auch kulinarisch mit schmackhafter Schmankerl-Küche aufwarten.

Wandern

Wanderer freuen sich über eine spannende Tour zur Emberger Alm, die auch als Treffpunkt für Hobbyastronomen und Gleitschirm- und Drachenflieger dient. Ein wildromantischer Ort und beeindruckende Freilichtbühne ist die Ochsenschlucht. In dieser einzigartigen Naturkulisse führt die örtliche Theatergruppe alle 10 Jahre den „Berger Jedermann“ auf.
Eine begehbare Klamm mit einzigartiger Blumenwelt ist die Gaislochklamm. Hier befinden sich ein Grillplatz und ein Ende der 90er renovierter Kalkbrennofen aus den 1950ern samt Schautafel. Bis in die 50er Jahre dienten die Kalköfen noch dem jahrhundertealten Handwerk des Kalkbrennens, heute erzählen die Öfen von fast vergessenen Zeiten.
Über den Wasserweg in Greifenburg, welcher über die atemberaubende Gnoppnitzklamm führt, gelangen Wanderer zum 1995 eröffneten Bergbauernmuseum in Gnoppnitz, das von Mitte Mai bis Ende September besucht werden kann.

Schwimmen

In der Marktgemeinde Greifenburg sind Wanderungen, das Drachenfliegen, oder ein Ausflug zum naturbelassenen Weissensee. Greifenburg verfügt selbst über einen 4 ha großen Badesee mit großer Liegewiese, Kinderspielplatz, Wasserrutsche und Trampolin. Direkt am Badesee bringt der Kletterpark Greifenburg die gesamte Familie in luftige Höhen. Der Weissensee ist von Greifenburg in ca. 35 Autominuten zu erreichen. Wo im Winter bei der Alternativen holländischen 11-Städte-Tour Freizeit- und Hobby-Eisschnellläufer bei der größten Eissportveranstaltung der Welt mitmachen, genießen Gäste in den Sommermonaten den idyllischen See beim Angeln, Baden oder Tauchen.

Paragleiten & Drachenfliegen

Ein beliebter Treff für Drachenflieger und Paragleiter ist das Fliegercamp Bruggen in der Marktgemeinde Greifenburg. Die Thermik in der Region ist eine der besten Europas.

Naturwellness

Abseits des Flusses in der Gemeinde Dellach befindet sich eine Kneippanlage am Bach. Barfuß über die kreislaufanregende Fußreflexzonenstrecke balancieren, den Duft des Kräutergartens einatmen und den Pavillon zum Erholen und Entspannen nutzen Sie hier gratis.

Durchatmen und den Atemwegen neue Kraft geben können Sie im Barbara Heilklimastollen. Die hohe Luftfeuchtigkeit nahe der maximalen Sättigung von 100% und die kühle, allerreinste Luft machen freies Durchatmen wieder möglich. Hier finden Asthma-Patienten, chronisch Kranke und Menschen, deren Atemwege anfällig für Infekte sind, Erleichterung.

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Greifenburg - Sachsenburg

Schwierigkeit: leicht | Distanz: 22,0 km | Dauer: 2 - 3 Stunden

Vom Startpunkt der Etappe, ein paar Meter vom Bahnhof Greifenburg-Weißensee entfernt in der Ortschaft Bruggen (Marktgemeinde Greifenburg) paddeln Sie über eine Distanz von 22 km in ca. 2 bis 3 Stunden auf Etappe 2 des Draupaddelweges bis Sachsenburg. Von hier geht es weiter durch die Orte Gajach, Fellbach, Kleblach-Lind, Oberallach bis nach Lind im Drautal. Das erstmals 1254 erwähnte Schloss Raggnitz befindet sich in der Gemeinde Steinfeld. Bei Lind im Drautal passieren sie unter der Fellbacher Landestraße die Draubrücke. Auf Höhe des Bärnbader Kreuzes kommen der Draupaddelweg und der Drauradweg wieder zusammen. Von hier führen beide parallel bis zum Bahnhof in Sachsenburg. Gewässer: 100 % fließend.

Rastplatz

In der Gemeinde Steinfeld, wo die Flößer einmal im Jahr zu den Oberdrautaler Flößertagen laden, finden Sie in der Ortschaft Radlach (Kilometer 24,3) kurz vor der Draubrücke eine Möglichkeit für den Ein-/ Ausstieg. Die nächste Möglichkeit finden Sie ca. 200 m linksufrig vor der Draubrücke in Kleblach-Lind (Kilometer 32,4). Ausstieg in Sachsenburg (Kilometer 40,5): Rechtsufrig bei der Floßlände ungefähr 100 Meter östlich des Campingplatzes.

Ausflugsziele

Zwischen Felsformationen und kristallklarem Wasser lernen und erleben Sie beim Drautal Canyoning das Gehen, Schwimmen, Springen und Abseilen in den schönsten Schluchten Kärntens. Von Mitte Mai bis Ende September erfahren Sie in den sechs Räume mit ca. 500 Exponaten im Bergbauernmuseum Gnoppnitz in Greifenburg Wissenswertes über die harte Arbeit der Bergbauern. Auf dem Wasserlebnisweg Gnoppnitzbach betreten Sie spannende Plätze vom Meditationsplatz bis hin zum Kneipp-Platz und dem Kinderspielplatz Wigwam für die Kleinsten.

Sehenswertes

Übernachtung & Kulinarik

Zwischen Greifenburg und Sachsenburg haben Sie die Möglichkeit, kulinarische Pausen einzulegen oder den Abend mit einem nächtlichen Zwischenstopp und einem guten Frühstück in Sachsenburg ausklingen zu lassen, ehe Sie die nächste Etappe in Angriff nehmen. Diese finden Sie auch in unserer Draupaddelweg-Etappen Karte.

Tipps

Wandern

Auf dem Wassererlebnisweg Greifenburg wandern Sie durch die atemberaubende Gnoppnitzklamm bis zum Bergbauernmuseum im Bergdorf Gnoppnitz. Auf dem Weg erkunden Sie zahlreiche Erlebnisstationen wie den Meditationsplatz, Kneipp-Platz, die Krafthütte und die Fuhrleuthütte. Die Emberger Alm ist nicht nur Startpunkt für Drachenflieger und Paragleiter, sondern auch Ausgangspunkt für Wanderungen zu malerischen Gebirgsseen und Aussichtspunkten in der Kreuzeckgruppe.

Baden, Fischen, Tauchen

Baden, fischen, tauchen oder eine Schifffahrt unternehmen können Sie in ca. 15 Autominuten von der Ein-/ Ausstiegsstelle in Greifenburg am naturbelassene Weissensee.

Drachenfliegen

Für Drachenflieger und Paragleiter sind das Fliegercamp Greifenburg und die Emberger Alm auf jeden Fall einen Ausflug wert.

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Sachsenburg - Spittal - Paternion

Schwierigkeit: leicht | Distanz: 27,7 km | Dauer: 3,5 - 4,5 Stunden

Beim Bahnhof Sachsenburg startet Etappe 3 des Draupaddelweges. Auf der 27,7 km langen Etappe passieren Sie Möllbrücke, Lendorf und St. Peter in Holz, wo sich die Römische Ausgrabungsstätte Teurnia befindet. Auf dem letzten Abschnitt von Spittal an der Drau ist das Etappenziel Paternion mit wenig Anstrengung erreichbar. Gewässer: Sachsenburg – Spittal 100 % fließend | Spittal – Paternion 50% fließend/ 50% Stausee.

Rastplatz

Den optimalen Rastplatz finden Sie etwa auf halber Strecke linksufrig in der Stadtgemeinde Spittal an der Drau. Mit dem Sportberg Goldeck, dessen Gipfel und das Bergrestaurant in nur wenigen Minuten mit der Gondel der Goldeck Bergbahnen erreichbar ist. Im Restaurant des Erlebnisbades Drautalperle kann ebenfalls eine schöne kulinarische Pause eingelegt werden.

Ausflugsziele

Das Römermuseum Teurnia gibt Einblicke in das gesellschaftliche Leben der Kelten und Römer zur Zeit um die Geburt Christi. Der Hügel von St. Peter in Holz war seit dem 11. Jh. v. Chr. bewohnt. Die ältere keltische Siedlung Teurnia wurde um 50 n. Chr. in die großzügige römische Stadtplanung einbezogen. Im 5. und 6. Jahrhundert war Teurnia die befestigte Hauptstadt der Provinz Noricum. Zwischen Baldramsdorf und Spittal an der Drau entdecken Sie das DrAUENland Spittal, einen Naturlehrpfad samt Picknickplatz und Einkaufsmöglichkeit beim bäuerlichen Direktvermarkter „Hofladen“. Direkt in der Stadt begeben Sie sich im Schloss Porcia auf eine kulturelle Entdeckungsreise im Museum für Volkskultur und in der Erlebniswelt Eisenbahn. Bei einem Spaziergang kann der Schlosspark erkundet werden. Das Schlosscafé bietet hausgemachte Mehlspeisen und Kaffeespezialitäten.

Sehenswertes

Übernachtung & Kulinarik

Kulinarische und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in Spittal an der Drau genügend: Buschenschenken, Cafés, Konditoreien, Restaurants, Gasthöfe und Hotels. Diese finden Sie auch in unserer Draupaddelweg-Etappen Karte.

Tipps

Wandern

In Spittal an der Drau befinden sich die Goldeck Bergbahnen nur wenige Meter von der Ausstiegsstelle an der Drau entfernt. Von hier erkunden Sie den Sportberg Goldeck und seine Einkehrmöglichkeiten auf der Alm.

Schwimmen

Wenige Meter von der Goldeck Bergbahn befindet sich das Erlebnisbad Drautalperle samt Wellnessbereich und Restaurant. Von hier erreichen Sie in wenigen Autominuten den bis zu 27 Grad warmen Millstätter See.

Auf Naturschutz achten!

Die Obere Drau bahnt sich ihren Weg durch ein wahres Naturjuwel. Die letzten frei fließenden, also nicht aufgestauten Flussabschnitte der Drau finden Sie genau hier. Den größten Grauerlen-Auwald Österreichs, 19 heimische Fischarten, darunter gefährdete Arten wie der Huchen, der größte und leider vom Aussterben bedrohte Raubfisch der Drau, und der Strömer sind in diesen Abschnitten des Flusses zu Hause. Typische und seltene Vogelarten wie der Eisvogel, Flussuferläufer, Pirol, Kleinspecht und Weißstorch sind hier an der Oberen Drau ebenfalls zu finden. Beim zwischenzeitlich verschwundene Fischotter hat sich in den letzten Jahren ebenfalls wieder ein kleiner Bestand entwickelt. Die Gelbbauchunken sind europaweit geschützt und an der Oberen Drau noch häufiger zu finden. Bedrohte Pflanzenarten, die man hier an der Drau noch häufiger entdecken kann, sind der kleine Rohrkolben und die Deutsche Tamariske. Es gilt, die ökologisch sensiblen Lebensräume an der Drau zu schätzen und zu schützen! Eine Rast sollte nur an den Draubrücken gemacht werden, an denen sanfte Uferzonen und seichte Sandbänke das Anlanden ermöglichen.