Drau Paddelweg

Naturerlebnis FÜR Genießer

Von Lienz bis Lavamünd mit dem Kanu, Kajak oder SUP paddeln. Begeben Sie sich auf eine gemeinsame Reise mit Familie, Freunden, Kollegen oder Klassenkameraden. Erleben Sie die Natur der Drau so, wie Sie sie noch nie zuvor gesehen haben. Die erste Etappe von Lienz bis Oberdrauburg ist aufgrund des Wildwassers herausfordernd und nur etwas für erfahrene Paddler. Im Oberen Drautal fließt die Drau mit gemütlichen 10 bis 15 km/h dahin und eignet sich damit gut für Anfänger und Neueinsteiger. Mit Canadier, Kajak und SUP lassen sich die weiteren Etappen einfach bewältigen und mit anderen Aktivitäten kombinieren. Gemeinsam mit Wandern, Radfahren, Baden, Fischen, Schifffahrt und vielen kulturellen, geschichtlichen oder actionreichen Ausflugszielen in der Nähe wird Ihre Kanutour noch spannender und abwechslungsreicher.

Die Regionen am Drau Paddelweg

Die Etappen des Drau Paddelweg

Auf Naturschutz achten!

Die Drau bahnt sich ihren Weg durch ein landschaftliches Naturjuwel. So befinden sich im Oberen Drautal die letzten frei fließenden, also nicht aufgestauten, Flussabschnitte neben dem größten Grauerlen-Auwald Österreichs. Vom Aussterben bedrohte Fischarten, seltene Vögel und Pflanzen fühlen sich entlang des gesamten Drau Paddelweges heimisch. Deshalb gilt es, die ökologisch sensiblen Lebensräume an der Drau unbedingt zu schätzen und zu schützen!

Eine Rast sollte nur an den Draubrücken gemacht werden, an denen sanfte Uferzonen und seichte Sandbänke das Anlanden ermöglichen.

Informationen zum Europaschutzgebiet Obere Drau

Europaschutzgebiete dienen dem länderübergreifenden Schutz gefährdeter wildlebender heimischer Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume. Gebiete von gemeinschaftlicher (europäischer) Bedeutung werden von den Mitgliedstaaten der EU als besondere Schutzgebiete ausgewiesen. Die Obere Drau zwischen Oberdrauburg und Mauthbrücken wurde im Jahr 2011 von der Landesregierung als Europaschutzgebiet im Sinne Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie verordnet und im Rahmen von LIFE-Projekten wieder revitalisiert.

Als besonders Charakteristikum gelten die gewässerspezifischen Lebensräume wie Auwälder, Augewässer, Flussaufweitungen mit natürlichen Schotterbänken und -inseln. Diese dienen als Brut- und Laichplätze sowie als Rast- und Nahrungsbiotope gewässerspezifischer Tier- und Pflanzenarten. Besondere Schutzgüter des Gebietes sind z. B. Biber, Fischotter, Schneider, Koppen, Huchen, Bachneunauge, Dohlenkrebs, Flussuferläufer, Eisvogel, Graureiher, Kammmolch, Gelbbauchunke u. a.

Verhaltensregeln

Als Paddler kann man den Reiz der Drau besonders gut erleben. Bedenke aber bitte, dass du dich in einem internationalen Schutzgebiet befindest, das Brutplatz und Laichrevier von einer Vielzahl extrem seltener Tierarten ist.

Besonders sensible Zonen, die nicht betreten oder befahren werden sollen:

  • Schotterbänke, Schottinseln
  • seichte Uferbereiche, Röhrichtzonen und
  • Nebengewässer

Verhalte dich daher besonders „naturangepasst“. Zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt nutze bitte nur die ausgewiesenen Bootsanlegestellen zum Ein- und Aussteigen und betrete Schotterbänke nicht abseits dieser Anlegestellen.

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